Schulbildung für den Artenschutz in Kamerun
Die
Grenzregionen zwischen Nigeria und Kamerun ist
Heimat des "Cross River Gorillas". Er stellt die
nordwestlichste und mit nur wenigen hundert
Tieren eine der am stärksten bedrohten
Gorillapopulationen dar.
Der "Western Lowland Gorilla", der "Nigerial-Cameroon Schimpanse", Drill und viele andere Wildtierarten teilen das Schicksal der Cross River Gorillas und sind stark bedroht.
Die Jagd für Buschfleisch stellt dabei, neben der kommerziellen Abholung der Wälder, die größte Bedrohung für Kamerun's Natur dar. Bushmeat (dt. Buschfleisch) ist eine spezifisch afrikanische Bezeichnung für Wildfleisch von Tieren.
Der Handel mit Bushmeat ist in Kamerun verboten, trotzdem werden allein auf den Märkten in Yaoundé jedes Jahr geschätzte 90 Tonnen Wildfleisch verkauft.
Wir unterstützen 2009 und 2010 von der lokalen Organisation WPE (Vorstand Wolfgang Heilmann) durchgeführte Umweltschutz-Bildungsprojekte an Kameruner Schulen, sowie Schulbesuche von Zoos und Naturschutzgebieten und Baumpflanzaktionen mit dem Ziel, Kinder für den Natur- und Umweltschutz zu sensibilisieren und somit den Naturschutz im Lande nachhaltig zu fördern.


Wolfgang
Heilmann mit jungem Schimpansen

