Einkommen schaffen ...

Die umliegende Bevölkerung muß vom Naturschutz profitieren!Naturschutzgebiete in Afrika sind meist riesengroß im Vergleich zu Europa, aber dennoch ist der Druck auf Natur und Tierwelt , bedingt durch die Armut der Landbevölkerung, ungleich höher.

Nimmt man diesen Menschen durch verstärkte Schutzmaßnahmen ihre Einkommensmöglichkeiten aus Jagd /Wilderei oder illegalem Holzeinschlag unvermittelt weg, regt sich verständlicherweise Widerstand in der betroffenen Bevölkerung. Kommt es auch noch zu Schäden in den Feldern der  Bauern durch Wildtiere aus Schutzgebieten, ist natürlich auch die Antipathie gegen Naturschutzmaßnahmen entsprechend hoch, da in vielen Fällen das zerstörte Maisfeld auch monatelanges Hungern nach sich zieht.

Im Vergleich dazu wurde der Bär Bruno in Deutschland schon wegen ein paar gerissener  Schafe und Bienenstöcke abgeschossen, wo kaum Gefahr bestand dass durch seine Präsenz jemand verhungern würde!

Daher ist es schon immer, und muss es auch in Zukunft unser Ziel sein, bei allen geplanten und aktiven Naturschutzbemühung in Entwicklungsländern, Einkommen schaffende Maßnahmen in der betroffenen Bevölkerung als wichtigen Bestandteil in jedes Projekt zu integrieren!

In den Thuma und Dedza-Salima Schutzprojekten werden für alle neu geschaffenen Arbeitsplätze und anfallenden Projekt-, Bau- und Straßenbauarbeiten Leute aus der umliegende Bevölkerung angeheuert, so daß ein Großteil der Projektgelder direkt in die Dörfer gehen und die Lebensqualität der Menschen verbessern.

Auto aus Schilfgras HolzschnitzerTraditionell wird in den Projektgebieten bereits Kunsthandwerk aus Holz, Bambus und Palmblättern hergestellt, dessen Vielfalt und Qualität aber noch verbessert werden muss, um einen profitablen Absatzmarkt zu finden, damit die Handwerker und Künstler mit einem geregelten Einkommen ihre Familien unterstützen können.

 Die Wildlife Action Group International möchte die Kunsthandwerker dabei unterstützen und plant ein entsprechendes Trainingsprogramm, um die nötigen Qualitätsstandards zu erreichen, um die  Produkte lokal und international anbieten bzw. vermarkten zu können. 

Auf den Fotos rechts  sind nur wenige Beispiele von vielen Arten von Trockenpflanzen, Samen und Pflanzenteilen, die von der lokalen Bevölkerung gesammelt werden können. Schreiben Sie uns wenn Sie dazu Fragen haben oder daran interessiert sind, solche Artikel in größeren Mengen zu kaufen.

 

Unterstützen Sie unsere Arbeit und werden Sie

aktives oder Fördermitglied der 

WILDLIFE ACTION GROUP INTERNATIONAL