Flusspferdschutzprojekt Malawi
Im Frühjahr 2002 bat Ramet Chinyama die Wildlife Action Group um Unterstützung bei der
Verwirklichung eines Flußpferdschutzgebiets auf seinem Land, um den Tieren eines ihrer letzten sicheren
Rückzugsgebiete entlang des dicht besiedelten Malawisees zu erhalten. Um einen nachhaltigen
Schutz der Flußpferde zu erreichen, entwarf und finanzierte die
Wildlife Action Group ein Schutzkonzept, das den Flußpferden ihren
Lebensraum erhalten und gleichzeitig Ramet Chinyama, seiner Familie
und allen Mitwirkenden in der Gemeinde, ein Einkommen durch
zahlende Besucher garantieren soll, damit er sich voll auf den
Schutz der Flußpferde konzentrieren kann.
Beobachtungsplattformen,
Wanderwege und ein Kiosk wurden gebaut. 2003 öffnete die "Hippo-
and Bird Sanctuary Senga Bay" ihre Tore. Damit
wurde eines der ersten privaten, gewinnorientierten
Naturschutzprojekte in Malawi ins Leben gerufen.
Die Flusspferd-Population wurde
geschützt und
Ramet Chinyama konnte sich damit seinen Lebensunterhalt verdienen, bis das Unglück geschah!

Ein Buschfeuer zerstörte die Anlage und verbrannte die Besucherplattformen. Nach einem Hilferuf an die Wildlife Action Group International besuchten Georg Kloeble und Susanne Kneissl Ramet Chinyama. Er hatte alles verloren und ist nun sehr besorgt, dass die Flußpferde gewildert werden, da er keine Wildhüter mehr bezahlen kann, die das Gelände und die Tiere bewachen.
Ramet und die Flusspferde brauchen schnell Hilfe, um die Sanctuary zu rehabilitieren:- 5 neue Aussichts-Plattformen
- Reparatur und neue Ausstattung seines Kiosks
- Ein Stauwehr, um den Wasserspiegel der Seen auch in der Trockenzeit hoch zu halten
- Einen Zaun, um streunende Rinder draußen zu halten und ein Wohngebäude, damit er ständig vor Ort sein kann
- Einen Helfer, der ihn für mindestens ein Jahr mit Rat und Tat unterstützt
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